Kancha: kopfsteinROCKER treffen urbane Nomaden

Kancha: kopfsteinROCKER treffen urbane Nomaden

Es ist ja kaum zu fassen, aber ab und zu shoppen wir doch auch etwas anderes als Sneaker. Hat aber natürlich dann auch immer irgendwie mit Sneakern oder zumindest mit diesem Blog hier zu tun, denn den befüllen wir ja via Macbook und iPad und damit das beim Kopfsteinrocken keine Dellen bekommt muss es gut verpackt sein. Und so sind wir eben vor einigen Wochen mehr oder weniger zufällig auf KANCHA gestoßen. Die machen Sleeves. Klingt doch beinahe wie Sneaker. Aber es sind nicht irgendwelche Sleeves…so wie wir ja auch nicht auf irgendwelche Sneaker stehen.

Aber warum sollen wir zu viel rumpalavern, wir lassen einfach Tobias von KANCHA die Story selbst erzählen:

Wo erreichen wir dich gerade…in Deutschland trifft man dich ja nur selten an, richtig?
Genau. Ich lebe seit fast 2 Jahren in Kirgistan.

Wie kommt man auf Kirgistan, ein Land das der ein oder andere ja nicht mal auf der Weltkarte findet?
So ging es mir bis vor einigen Jahren auch 😉 Dann traf ich eine Frau aus Bishkek, der Hauptstadt Kirgistans, an der Uni in Budapest. Der Rest ist Geschichte…

Da fragen wir lieber nicht genauer nach 🙂 Themawechsel: Und die Idee für Kancha generell, wann kam die?
Bei meiner ersten Reise nach Kirgistan. Das Filzhandwerk hier hat Tradition und faszinierte mich, aber aufgrund der oft eher folkloristischen Designs und weil das Land so abgeschieden ist, haben die meisten Hersteller keine Chance ihre Ware im Ausland zu verkaufen. So kam die Idee, eine Brücke zu bauen zwischen den Herstellern in Kirgistan und bewussten und designorientierten Konsumenten in Europa.

Welche Arbeiten erledigt ihr in Berlin und welche in Bishek / Kirgistan?
Grundsätzlich steuern wir aus Berlin Design, Marketing und Vertrieb, während in Kirgistan produziert wird. Außerdem arbeiten wir in Kirgistan an unserer sozialen Mission: Sozial- und Umweltstandards entlang unserer Wertkette zu erhöhen und darüber hinaus soziales Unternehmertum vor Ort zu fördern. Es verschwimmen aber auch die Grenzen, da ich zum Beispiel aus Kirgistan viel PR mache während sich die Jungs aus Berlin auch bei den Social Impact Aktivitäten einbringen.

Was umfasst euer Sortiment und wie wählt ihr die Stücke aus, die es in die Kollektion schaffen und diejenigen, die doch nicht aufgenommen werden?
Bisher haben wir zwei Kollektionen Sleeves für Laptops, Tablets und Smartphones im Sortiment. Außerdem entwickeln wir gerade verschiedene Portemonnaies und Kleintaschen, und das nächste große Ding wird ein Rucksack. Das letzte Wort hat dabei immer unser Produktdesigner Jonas aus Berlin, aber wir nehmen auch Designeinflüsse von unseren Handwerkern und von Designern aus Kirgistan auf.

Was sind eure Pläne für die kommenden Jahre?
Zum einen weitere Produkte zur Ausstattung für den urbanen Nomaden machen; zum anderen aber vor allem weitere Handwerker, auch aus ländlichen Regionen Kirgistans, in die Produktion einbinden und unsere Social Impact Ziele erreichen. Wenn sich in Bishkek weitere Unternehmen mit ähnlichem Ansatz etabliert haben, bin ich zufrieden.

Urbaner Nomade…was macht einen für dich aus?
Für mich ist das ein Lebensgefühl. Typischerweise ist er viel unterwegs, ohne sich dauerhaft an einen festen Arbeitsplatz oder Wohnort zu binden. Aber vor allem geht es darum, im Einklang mit sich selbst und der Umwelt zu leben, gelassen auf Probleme zu reagieren und aufkommende Möglichkeiten zu ergreifen.

Bitte ergänze den folgenden Satz: Kancha rockt, weil….
…es Nomadenstyle und Streetstyle vereint!

 

Wir haben ein Sleeve fürs iPad Mini und eines fürs Macbook und we LOVE it (darf das ein Rocker so pathetisch sagen?), denn sie rocken wirklich! Verarbeitung, Kombination aus Filz und Leder, Muster…und vor allem diese Konzentration aufs Detail. Wir wissen, wer unsere Sleeves hergestellt hat (Elniza hat handschriftlich das Etikett unterschrieben, danke dir für das tolle Stück!) und was das beste ist: Es ist kein Standardsleeve! Nicht jeder hat es und vor allem wird es sich auch mit zunehmender Lebensdauer verändern…Patina bekommen… sicherlich auch mal einen Fleck…aber das finden wir auch richitg gut so!

Wer also noch Schutz und Style braucht in seiner Bürotasche: Ab mit dir zu kancha.de und losgeshoppt!

kopfsteinROCKER treffen urbane Nomaden

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